![]() |
Rasenanlage - Schritt für Schritt | ||
| zurück | |||
1. Bodenvorbereitung: vorhandenen, unkrautfreien Boden lockern, eventuell fräsen, Humus, bei schweren Böden auch Sand, oberflächennah einarbeiten und mit einem Holzrechen eben ziehen. 2. Fläche einebnen: Die vorgesehene Fläche abwalzen und gegebenenfalls nochmals nachziehen, da durch das Walzen Unebenheiten sichtbar werden, die dann noch ausgebessert werden können. 3. Düngung: Auf die ebenen Flächen wird Start- und Vorratsdünger aufgebracht, z. B. organ.-mineralischer Rasendünger, "Rasofert". Aufwandsmenge: ca. 100 - 120 g/m2. 4. Einsaat: Einsaat des Rasensaatgutes, ca. 50 g/m2. Dabei unbedingt auf gleichmäßige Ausbringung achten, d. h. am besten mit einem Streuwagen verteilen. Danach das Saatgut mit einem Holzrechen leicht einarbeiten und anschließend nochmals walzen. 5. Bewässerung: Jetzt wird die fertige Fläche mit einem feinen Strahl ausreichend bewässert. Die täglichen Wassergaben sollten nun jeweils abends und mit feinem Sprühstrahl erfolgen. 6. Erster Schnitt: Bei einer Grashöhe von ca. 7 - 9 cm erfolgt der erste Schnitt auf ca. 3,5 cm. Aufkeimende Unkräuter verschwinden nach dem 2. - 3. Schnitt. Wir verwenden und empfehlen folgende Rasensorten: Unsere Sorte in der Schauanlage: BUGA Nr. 2 Teppichrasen: mit einem hohen Anteil an flachwachsenden Gräsern, die einen dichten Teppich bilden; daher strapazierfähig, jedoch pflegebedürftig, darf nicht vernachlässigt werden! und muß sehr kurz gehalten werden (ca. 2 - 3 cm). Berliner Tiergarten Zier- und Gebrauchsrasen: schnelle, dichte Begrünung, die bei regelmäßigem Schnitt auf ca. 3 - 4 cm sehr strapazierfähig ist. Sport- u. Spielrasen: schnelle, einfache Begrünung, die bei geringer Beanspruchung wenig pflegebedürftig ist. Schattenrasen: speziell für schattige Lagen. Regenerationsrasen: kann auf bestehende Rasenflächen aufgebracht werden, z. B. zur Ausbesserung schadhafter Stellen; schnellste Begrünung. |